Das Österreichische Myelom Register im Überblick.

Das Österreichische Myelom Register (Austrian Myeloma Registry – kurz: AMR) dient der Dokumentation und Analyse von Therapiefortschritten bei Multiplem Myelom. Die webbasierte Software gibt Expert/innen die Möglichkeit, auf Basis von Patient/innen und deren Stammdaten, aktuelle Diagnose- & Therapiedaten zu erfassen, um diese nach individuellen Kriterien auszuwerten, sowie die Ergebnisse zu vergleichen.

Das Register unterstützt das klinische Management von Myelom Patient/innen und wird mit Fokus auf optimale Benutzbarkeit und maximale Datensicherheit entwickelt.

Applikations-Schema des AMR.

Das Applikations-Schema des Austrian Myeloma Registry.

  • Erfassung der Patient/innen mit anonymisierten Basisdaten.
  • Dokumentation von Untersuchungsdaten – initial und in regelmäßigen Abständen nach Diagnose.
  • Dokumentation der Therapiedaten – pro Therapie-Linie.
  • Auswertung und grafische Darstellung des Krankheitsverlaufes im Vergleich zwischen verschiedenen Patientengruppen: Therapie-Ansprechen, Progression, Überleben, Nebenwirkungen

Projektziele.

  • Generierung einer Datenquelle zur Validierung von Behandlungsalgorithmen
  • Ermöglichung eines anonymisierten Benchmarkings (Qualitätskontrolle):
    • Jährliche Aussendung eines „Annual Reports“ an alle teilnehmenden Zentren (landesweite Qualitätskontrolle).  
    • Einzelauswertung der zentrumseigenen Patient/innen ab 2009 möglich (Qualitätskontrolle am eigenen Zentrum).
  • Generierung einer Datenquelle für HTA “health technology assessment” & pharmakoökonomische Schätzungen.
  • Vergleich von Behandlungsergebnissen und Toxizitäten im “richtigen Leben” mit der Studienlage
  • Grundlage für die Erfassung potentieller Studienteilnehmer/innen.
  • Analyse der Praktikabilität, Realisierbarkeit publizierter Behandlungsleitlinien und Therapieschemata
  • Optimierte UAW Erfassung (insb. späte, seltene und neue Toxizitäten) Pharmakovigilanz
  • Analyse  der Positionierung "neuer Substanzen" in der therapeutischen Landschaft
  • Vergleich von Studienpatient/innen und Normalpatient/innen 
  • Analyse der Therapieergebnisse per Therapielinie
  • Validierung prädiktiver und prospektiver Marker
  • flexible Gestaltung für neue Fragestellungen, auch der Teilnehmer/innen

Arbeitsgruppe.

Projekt-Initiator/innen & Erstellung des fachlichen Registerkonzeptes

  • Univ. Prof. Dr. Johannes Drach
    Univ. Klinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Onkologie
  • Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig
    Wilhelminenspital Wien, 1. Medizinische Abteilung, Zentrum für Hämatologie & Onkologie
  • Dr. Wolfgang Willenbacher
    Univ. Klinik für Innere Medizin Innsbruck Abteilung Hämatologie & Onkologie
  • Dr. Ella Willenbacher
    Univ. Klinik für Innere Medizin Innsbruck Abteilung Hämatologie & Onkologie

Beratung & Software-Design & Entwicklung

  • VERDINOcom
    • DI Martin Verdino, Mag. Elisabeth Rauch & Team
    • in Kooperation mit OeKB Business Services GmbH
      Mag. Thomas Spanel, DI Martin Winkler & Team

Sponsoring & Koordination

  • Janssen-Cilag Pharma GmbH
    • Dr. Wolfgang Pfeffer
    • Dr. Markus Mittlböck
    • Béatrice Schauer-Stalzer
 
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